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Für die Kurswahl und für den Unterricht sollte das Folgende berücksichtigt werden:

  • Eine offene Grundhaltung zu diesem Fach muss gegeben sein: Interesse an Körperarbeit, Stimmarbeit, mit anderen zusammen spielen und Erfahrungen sammeln, Interesse an Bühnenarbeit, Tanz/Bewegung und Schauspiel, die Einsicht, dass dazu nicht nur Kreativität nötig ist, sondern auch Konzentration, Ausdauer und zupackende Tatkraft. Es geht also nicht darum, sofort an einem Stück zu arbeiten, sondern allmählich ein „Ensemble“ zu bilden, verschiedene Module gemeinsam auszuprobieren und dann schließlich mit den anderen zusammen an einer Produktion zu arbeiten.
  • Eine der wichtigsten Voraussetzungen sind Neugierde, sich auf Neues einzulassen, die Bereitschaft auch vielseitige Dinge auszuprobieren, sprich: die Lust, in einem Ensemble gemeinsam etwas Kreatives zu schaffen.
  • Absolut unerlässlich ist dabei Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft, daher ist regelmäßiges und pünktliches Erscheinen unbedingt notwendig. DS-Teilnehmer zu sein, heißt aber auch selbstständig zu arbeiten, in Verbindung mit Aufführungen evtl. auch an Wochenenden und an zusätzlichen Probentagen, also Arbeit über den normalen Unterricht hinaus (z. B. Erstellen von Bühnenbildern, Kostümarbeiten, Programmhefte, Plakaten etc.). Die Teilnahme an einer DS-Probenfahrt im 2. Semester ist bei der Wahl des Faches zu berücksichtigen.
  • Wir erarbeiten und erweitern spielend die verschiedenen theatralischen Mittel (Bewegung, Stimme, Einsatz von Requisiten, Maske und Musik etc.)
  • Neben der darstellenden Tätigkeit im DS-Kurs findet auch die Theorie ihren Platz: Theaterformen, Bühnenbilder, ästhetische Prinzipien, Dramaturgie, Regie etc. (wichtig für Klausuren und im Falle einer Prüfung im Abitur).
  • Die Bewertung erfolgt zu 2/3 über den Allgemeinen Teil (Zuverlässigkeit, Engagement, Mitarbeit, Kritikfähigkeit, Kreativität, Lernfähigkeit, Teamfähigkeit, Feedback, Umsetzung von erlernten Techniken, Begabung, Probentätigkeit) und 1/3 über die Klausur (theoretisch und/oder spielpraktisch).
  • DS kann als 5. Prüfungskomponente gewählt werden. Die Aufgabentypen können sehr unterschiedlich sein. In jedem Fall werden aber kreative Umsetzungen nach bestimmten ästhetischen bzw. theoretischen Prinzipien und Kriterien eine Rolle spielen. Bei dreijähriger Belegung des DS-Kurses in Folge kann auch das Abitur abgelegt werden.

Fazit: Das Fach sollte nicht aus Verlegenheit gewählt werden, sondern aus Leidenschaft und als bewusste Entscheidung für eine ganz andere Arbeit an der Schule, die aber auch mehr und anderes von dir abverlangt.

Der Fachbereich DS freut sich auf viele kreative Ideen !